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NASA benennt Deniz Burnham für erste Mission zur Raumstation ISS

ISS-Besatzung

NASA benennt Deniz Burnham für erste Mission zur Raumstation ISS

06.08.2026
Deniz Burnham at a field test of drilling and sampling prototype instruments, as part of the Life-detection Mars Analog Project’s deployment at the Rio Tinto, Spain, Mars-analog site in the summer of 2017.
Bild: NASA · gemeinfrei

Die frühere Bohrtechnik-Ingenieurin startet im März 2027 mit der russischen Sojus-Kapsel MS-30 vom Kosmodrom Baikonur zu ihrem ersten Raumflug.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat die Astronautin Deniz Burnham für ihre erste Mission zur Internationalen Raumstation ISS benannt. Burnham soll im März 2027 als Flugingenieurin der Expedition 76 an Bord der russischen Sojus-Kapsel MS-30 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan starten, wie NASA in einer Pressemitteilung vom 30. Juli 2026 bekannt gab.

Sie fliegt gemeinsam mit den russischen Kosmonauten Dmitri Petelin und Konstantin Borisov. Der Aufenthalt an Bord der Raumstation soll nach NASA-Angaben rund sieben Monate dauern. Burnham wird demnach wissenschaftliche Untersuchungen und Technologie-Demonstrationen durchführen, die als Vorbereitung auf künftige Mond- und Marsmissionen dienen sowie Forschungsergebnisse mit Nutzen für die Erde liefern sollen. Es ist ihr erster Flug ins All.

Vor ihrer Auswahl zur NASA-Astronautin 2021 arbeitete Burnham mehr als ein Jahrzehnt in der Energiebranche, überwiegend als Ingenieurin für Onshore-Bohroperationen in den USA und Kanada, unter anderem in Alaska, Wyoming, Texas, Ohio und der kanadischen Provinz Alberta. Im März 2024 schloss sie gemeinsam mit ihrer gesamten, zwölfköpfigen 23. Astronautenklasse der NASA die Grundausbildung ab, der auch die Astronauten Anil Menon und Marcos Berrios angehörten. Burnham hat einen Bachelorabschluss in Chemieingenieurwesen von der University of California San Diego und einen Masterabschluss in Maschinenbau von der University of Southern California. Zudem war sie Praktikantin am Ames Research Center der NASA. Zusätzlich dient sie als Ingenieur-Offizierin in der Reserve der US-Marine und besitzt Pilotenlizenzen für Flugzeuge und Hubschrauber samt Instrumentenflugberechtigung.

Geboren wurde Burnham 1985 auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik im türkischen Adana. Ihre Mutter Şahver Burnham ist gebürtige Türkin und diente selbst in der US-Luftwaffe.

Einordnung: Die aktuelle NASA-Mitteilung zur ISS-Mission stellt selbst keine Verbindung zwischen Burnhams Bohr-Hintergrund und den Zielen dieser konkreten Mission her. Die Idee ist jedoch keine reine Medienerfindung: NASA hatte bereits 2022 öffentlich erklärt, dass Burnhams Erfahrung mit Bohrautomatisierung künftig zur Gewinnung wissenschaftlicher Proben und Ressourcen bei Mond- und Marsmissionen genutzt werden könne. Die konkrete Zuspitzung auf Wassereis am Mondsüdpol stammt allerdings von US-Medien und ist in dieser Form nicht von NASA autorisiert.

Das Wichtigste
  • Start im März 2027 mit der Sojus-Kapsel MS-30 vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan)
  • Erster Raumflug für Burnham, Rolle als Flugingenieurin der Expedition 76
  • Besatzung gemeinsam mit den Kosmonauten Dmitri Petelin und Konstantin Borisov, rund sieben Monate an Bord der ISS
  • Vorherige Laufbahn: über zehn Jahre als Ingenieurin für Onshore-Bohroperationen in den USA und Kanada, NASA-Astronautin seit 2021
  • Geboren 1985 in Adana, Türkei, Mutter türkischstämmige US-Luftwaffenveteranin

Wie diese Meldung entstanden ist: Recherchiert und geschrieben mit KI-Unterstützung auf Grundlage der oben genannten Quellen, anschließend automatisiert gegen die Originalquellen geprüft und überarbeitet. Redaktionell verantwortlich: Sirwan Aminy.

Stand: 13.08.2026, 01:53 Uhr MESZ · Mars Chroniken Redaktion

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