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Artemis II: Was die Crew hinter dem Mond gesehen hat

Artemis II: Was die Crew hinter dem Mond gesehen hat

Video · 10.04.2026 · 25 Min · Mondmissionen

Artemis II hat Geschichte geschrieben, doch die wichtigsten Momente hatten nichts mit Technik zu tun. Was sahen die vier Menschen, als sie hinter dem Mond verschwanden? Und warum benannte ein kanadischer Astronaut mit zitternder Stimme einen Mondkrater? Wir analysieren die emotionalsten Momente der Mission.

Darum geht es im Video:
  • Der Translunar Injection Burn und die Entscheidung ohne Rückkehr
  • Der gebrochene Entfernungsrekord von Apollo 13
  • Erduntergang, Sonnenfinsternis und Mondstaubleuchten
  • Warum Jeremy Hansen zwei Mondkrater benannte

Artemis II hat Geschichte geschrieben, aber die wichtigsten Momente dieser Mission haben nichts mit Technik zu tun. Was passierte, als die Crew hinter dem Mond verschwand? Was haben die vier Menschen gesehen, das nie ein Mensch zuvor mit eigenen Augen gesehen hat? Und warum hat ein kanadischer Astronaut mit zitternder Stimme einen Mondkrater benannt?

In diesem Video analysiere ich alles ab dem Translunar Injection Burn: den Rekord, den Erduntergang, die Sonnenfinsternis hinter dem Mond, die Planeten und Sternbilder die sichtbar wurden, das Mondstaubleuchten – und den emotionalsten Moment der gesamten Mission.

Am 3. April 2026 um 01:49 Uhr MEZ zündete das Haupttriebwerk des Europäischen Servicemoduls und Artemis II war auf dem Weg zum Mond. Der Translunar Injection Burn war die Entscheidung ohne Rückgabe. Danach gab es kein Zurück mehr.

Vier Tage später, am 6. April, brach die Crew den Entfernungsrekord von Apollo 13 aus dem Jahr 1970 – 248.655 Meilen von der Erde entfernt. Und dann flogen sie einfach weiter. Bis auf 406.771 Kilometer. Weiter als je ein Mensch zuvor.

In diesem Moment bat Jeremy Hansen Mission Control um die Erlaubnis, zwei Mondkrater zu benennen. Der erste: Integrity – der Name ihres Raumschiffs. Der zweite: Carroll. Benannt nach Carroll Taylor Wiseman, der Ehefrau von Commander Reid Wiseman, die 2020 nach einem fünfjährigen Kampf gegen den Krebs gestorben ist. Was dann passierte, hat Millionen Menschen weltweit bewegt.

Danach verschwand Orion hinter dem Mond. Vierzig Minuten Kommunikationsblackout – einer der längsten in der Geschichte der bemannten Raumfahrt. Die Crew sah Teile der Mondrückseite, die nie ein Mensch bei Sonnenschein gesehen hat, darunter das Orientale-Becken, den Grand Canyon des Mondes.

Sie erlebten eine totale Sonnenfinsternis aus dem Weltall mit sichtbarer Sonnenkorona, den Planeten Saturn, Mars und Merkur, und den Sternbildern Fische, Pegasus, Widder, Wassermann und Walfisch. Und sie beobachteten das Mondstaubleuchten – ein Phänomen, das selbst von Apollo-Astronauten nur beschrieben, nie vollständig erklärt werden konnte.

Victor Glover hielt kurz vor dem Blackout eine Ansprache, die er nicht vorbereitet hatte. Kein Teleprompter, kein Statement. Nur ein Mensch, der aus dem Fenster schaut und spricht. Millionen Menschen haben diesen Clip geteilt.

Artemis II kehrt am 11. April 2026 zurück. Wir streamen live.

Hier geht es zum Live Stream zur Rückkeher:

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Stand: 15.07.2026, 00:38 Uhr MESZ · Mars Chroniken Redaktion

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