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Starship | Flight 13
Flug 13 Einstimmung und freie Diskussion
Geplant · 16.07.2026 · 10:00 Uhr MESZ
Auf YouTube ansehen ▸Live: Starship V3 Startet mit erster Nutzlast (Starlink V3)
Geplant · 16.07.2026 · 22:30 Uhr MESZ
Auf YouTube ansehen ▸Flight 13 steht: Starship fliegt in der Nacht auf den 17. Juli mit echten Starlink-V3-Satelliten
SpaceX hat den 16. Juli, 17:45 Uhr Ortszeit Texas als Starttermin für Flight 13 bestätigt, das ist der 17. Juli um 00:45 Uhr Wiener Zeit. Booster 20 und Ship 40 fliegen den zweiten Test der Block-3-Generation, erstmals mit 20 echten Starlink-V3-Satelliten an Bord statt Simulatoren. Der Flug bleibt suborbital und dauert rund 65 Minuten, die Satelliten sollen nach dem Aussetzen Solarpaneele und Antennen entfalten und Kontakt zu Bodenstationen aufnehmen, bevor sie planmäßig in der Atmosphäre verglühen. Ein Orbit-Einschuss ist es also noch nicht, aber der erste Ernstfall-Test der Nutzlast, für die Starship eigentlich gebaut wird.
FAA schließt Flight-12-Untersuchung und macht den Weg für Flight 13 frei
Die FAA hat am 13. Juli die Mishap-Untersuchung zum Flight-12-Fehlschlag vom 22. Mai abgeschlossen. Als wahrscheinlichste Ursachen nennt der Abschlussbericht Hitzeeinwirkung auf Komponenten des Antriebssystems während des Aufstiegs und falsch gesetzte Triebwerks-Alarmwerte: Der Boostback-Flip des Boosters war um rund 90 Grad verdreht, fünf der 33 Triebwerke zündeten nicht wieder, der Booster schlug mit fast 1.500 km/h im Golf auf. SpaceX hat vier Korrekturmaßnahmen umgesetzt, darunter Hardware- und Software-Anpassungen. Damit ist die letzte regulatorische Hürde vor Flight 13 aus dem Weg.
Generalprobe bestanden: Booster 20 zündet alle 33 Triebwerke
Am 10. Juli hat SpaceX Booster 20 einem Static Fire mit allen 33 Raptor-3-Triebwerken unterzogen, der letzten großen Hardware-Hürde vor Flight 13. Genau die Booster-Triebwerke waren bei Flight 12 die Schwachstelle, als fünf davon beim Boostback-Burn nicht wieder zündeten. Der saubere Test sechs Tage vor dem Start ist deshalb mehr als Routine: Er muss zeigen, dass die Korrekturen an Zündsequenz und Alarmlogik greifen.
Ship 40 besteht die volle Sechs-Triebwerks-Probe
Anfang Juli hat Ship 40 am Teststand Massey’s alle sechs Raptor-Triebwerke gezündet, drei Sea-Level- und drei Vakuum-Raptors, und damit seine Flugqualifikation für Flight 13 abgeschlossen. Nach dem holprigen Auftakt der Testkampagne Ende Juni war das der Befreiungsschlag für den Zeitplan. Ship 40 soll im Flug auch den In-Space-Relight nachholen, der bei Flight 12 auf der Liste stand.
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