
Eine Flagge in den Staub stecken war gestern, diesmal bleibt die Menschheit. Doch bevor auf dem Mond eine einzige Wand steht, muss ein unterschätztes Problem gelöst werden: der Staub. Scharfkantig wie Glasscherben, elektrostatisch geladen und bei jeder Landung aufgewirbelt.
- Warum Mondstaub befestigte Landepads unverzichtbar macht
- ESA schmilzt Regolith mit Lasern und Fresnel-Linsen zu Glas
- Toyotas Lunar Cruiser: druckbeaufschlagter Rover für Wochen-Expeditionen
- NASAs Foundation Surface Habitat als erste echte Unterkunft
- Kernreaktoren von NASA und Rolls-Royce für die 14-tägige Mondnacht
Eine Flagge in den Staub stecken war gestern. Diesmal bleibt die Menschheit. Aber bevor auf dem Mond eine einzige Wand gebaut werden kann, muss ein Problem gelöst werden, das kaum jemand auf dem Schirm hat: der Staub.
In diesem Video erkläre ich, wie eine dauerhafte Mondbasis wirklich aussehen würde – von den ersten befestigten Landepads über druckbeaufschlagte Rover und 3D-gedruckte Habitate bis hin zu Kernreaktoren, die eine Basis durch die vierzehntägige Mondnacht bringen.
Der Artemis-Südpol ist kein freundlicher Ort. Schroffe Krater, extreme Temperaturen von über 120 °C tagsüber und -170 °C nachts, kosmische Strahlung ohne Schutzschicht – und überall dieser Staub.
Scharfkantig wie Glasscherben, elektrostatisch geladen und bei jeder Landung aufgewirbelt. Bevor also ein einziges Habitat steht, braucht eine Mondbasis befestigte Oberflächen. Die ESA arbeitet mit Lasern und Fresnel-Linsen daran, Regolith direkt auf der Mondoberfläche zu Glas zu schmelzen. Japan und Toyota entwickeln mit dem Lunar Cruiser einen druckbeaufschlagten Rover, der Astronauten wochenlange Expeditionen ohne Raumanzug ermöglicht.
NASAs Foundation Surface Habitat soll die erste echte Unterkunft werden – drei Ebenen, aufblasbare Module, Biologielabor. Und für die vierzehntägige Mondnacht, in der Solarenergie schlicht versagt, arbeiten NASA und Rolls-Royce an kompakten Kernreaktoren. Das ist kein Science-Fiction-Programm. Das ist der konkrete Plan.
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